Im Nebel

Ein Gespräch mit Frank Rauschenbach,
Geschäftsführer des Hallenbades zum Artikel

Love is all around

Vom 2. April bis 10. Mai machen die 14. Movimentos Festwochen mit über 60 Veranstaltungen die ganze Region zu einem Magneten für Kulturinteressierte. Das Programm aus Tanz, Jazz, Klassik, Lesungen und Schauspiel steht unter dem Motto „Liebe“.
Text/Fotos: Autostadt

 
„Mit dem übergreifenden Thema ‚Liebe‘ stellen wir das große Lebensthema der Menschen in den Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung bei Movimentos“, erläutert Dr. Maria Schneider, künstlerische Leitung der Festwochen und Kreativdirektorin der Autostadt. „Liebe kann unter vielen Aspekten betrachtet werden, auch über den rein partnerschaftlichen oder familiären Kontext hinaus. Liebe liegt in der Entscheidung des Menschen und ist kein zufälliges Ereignis, denn Liebe zu geben und nach außen zu tragen, ist eine bewusste Haltung, ein Seinszustand.“

Im Zentrum des Festivals stehen die Tanzveranstaltungen: Mit Deutschlandpremie­ren der in Frankreich beheimateten Kom­panie von José Montalvo sowie des italienischen Aterballetto kehren zwei der ästhetisch anspruchsvollsten Tanzensembles auf die Bühne des KraftWerks zurück. Mit Abou Lagraa und seiner Compagnie La Baraka sowie Akram Khan zeigen zwei Träger des Movimentos Tanzpreises ihre aktuellen Choreografien. Die Auftaktveranstaltung zu den Movimentos Festwochen 2016 wird von den jungen Teilnehmern der Movimentos Akademie bestritten: Die Tanzklasse um den Choreografen Daniel Martins tritt mit einem eigens erarbeiteten Stück zum Thema Liebe auf, ebenso wie die Meisterklasse unter der Leitung von Gregor Zöllig, künstlerischer Leiter und Chefchoreograf am Staatstheater Braunschweig.

Immer wieder hat sich die Weltliteratur mit dem Thema Liebe auseinandergesetzt: In zehn szenischen Lesungen fühlen sich namhafte Schauspieler wie Franziska Walser, Caroline Peters, Johanna Wokalek, Philipp Hochmair, August Zirner, Edgar Selge und Peter Lohmeyer in die glücklich oder unglücklich liebenden Figuren ein. Das renommierte Berliner Kindertheater GRIPS spielt an zwei Abenden seine Inszenierung „Don Quixote“ speziell für Kinder ab acht Jahren. Für einen unterhaltsamen musikalischen Abend mit Liebesliedern sorgt das Berliner Schauspieler- und Sängerduo Dagmar Manzel und Max Hopp in Begleitung des Pianisten Adam Benzwi.

Musikalische Höhepunkte bieten auch in diesem Jahr eine Reihe von Konzerten aus Jazz und Klassik. Jeden Freitagabend wandelt sich das ZeitHaus zur Jazz-Lounge, in der der Gitarren-Virtuose Al Di Meola sowie der brasilianische Multiinstrumentalist Ed Motta zu Gast sein werden. Inspirierend ist der Sound aus Klassik, Soul und Rock der kanadischen Jazzpianistin Laila Biali. Die Musik der Australierin Sarah McKenzie ist von Leichtigkeit und Eleganz geprägt, während Jon Cleary mit seiner Absolute-Monster-Gentlemen-Band und einem Mix aus Funk und Soul aus New Orleans nach Wolfsburg kommt.

Klassik-Interessierte können sich u.a. auf ein Gastspiel des Marc Bouchkov Trios und auf die Interpretation der Bach-Suiten durch die dänische Cellistin Harriet Krijgh freuen. Das Hamburger Ensemble Resonanz gastiert mit dem Literaten Armin Chodzinski zu einem musikalisch-literarischen Abend in der Autostadt. In zwei Gesprächskonzerten kann das Movimentos-Publikum zudem die großen Violinistinnen Julia Fischer und Caroline Widmann erleben..

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Weitere Informationen unter
www.movimentos.de