Die Kunst, Welten zu entdecken

Im Gespräch mit Dr. Ralf Beil, dem neuen Direktor
des Kunstmuseums Wolfsburg zum Artikel

WOLFSBURGER AUS ALLER WELT

Foto: Thomas Kubiczek

 
Name: Amy Cooper
Beruf: Lehrerin
Ort: Stadtmitte
Herkunft: England

Wo kommen Sie her?
Ich komme aus Ipswich, einer Kleinstadt in Südostengland.

Und was machen Sie hier?
Im Moment lerne ich Deutsch, weil ich später einmal an einer Deutschen Schule arbeiten möchte. Aber vorher muss ich noch meine Sprachkenntnisse verbessern. Nach einem Integrationskurs in Braunschweig habe ich im November einen neuen Kurs angefangen, um die Sprache zu lernen und hoffe, sie bis Ende Mai 2015 dann fließend zu sprechen. Wenn ich hier als Lehrerin arbeiten möchte, muss ich noch studieren und das Referendariat machen, weil mein Abschluss in Deutschland nicht vollständig anerkannt wird.

Seit wann sind Sie hier?
Ich habe 2011 und 2012 für ein Jahr in Wolfsburg gelebt und als Lehrerin für Business English in einer Sprachschule in Braunschweig gearbeitet. Dann bin ich zurück nach England gegangen und habe meine Lehrerausbildung gemacht. Vor einem Jahr habe ich meinen Abschluss als Spanisch- und Französisch-Lehrerin gemacht. Danach habe ich ein Jahr in einer Gesamtschule in Essex, England, gearbeitet, das hat viel Spaß gemacht! Seit drei Monaten bin ich nun wieder in Deutschland. Da ich Wolfsburg in der Zwischenzeit aber so oft besucht habe, fühle ich mich hier jetzt zu Hause.

Wieso sind Sie hergekommen?
Weil mein Freund Deutscher ist und bei VW arbeitet. Wir haben uns vor vier Jahren bei einem Sprachkurs in Portugal kennengelernt und dann habe ich mich entschieden hier zu leben.

Was schätzen Sie an Wolfsburg?
Wolfsburg ist eine kleine Stadt wie mein Heimatort in England, also ist es nicht so anders für mich. Ich finde die Leute hier sehr nett und fühle mich willkommen.

Wenn Sie die Augen schließen und an Wolfsburg denken – was sehen Sie?
Ich denke an meinen Freund und an unsere Wohnung, die wir zusammen zu unserem Zuhause gemacht haben.

Gewissensfrage: Welches Auto fahren Sie gerade?
Ich habe im Moment kein Auto. Damit (und mit ein paar anderen Dingen) unterscheide ich mich von vielen Wolfsburgern.

Was machen Sie am Wochenende?
Normalerweise kochen mein Freund und ich zusammen und treiben ein bisschen Sport. Ich versuche jeden Sonntag mit meiner Familie zu skypen und manchmal besuchen wir die Familie meines Freundes in Hamburg.