Zwischen Arduino
und Adrenalin

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WOLFSBURGER AUS ALLER WELT

Foto: Thomas Kubiczek

 
Name: Angela Camarena Vivanco
Beruf: ausgebildete Polizistin bei der peruanischen Bundespolizei
Ort: Detmerode
Herkunft: Peru

Wo kommen Sie her?
Ich komme ursprünglich aus Peru, bin 39 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Und was machen Sie hier?
Eigentlich bin ich Polizistin und habe meine Ausbildung bei der peruanischen Bundespolizei absolviert. Dort war ich sieben Jahre lang im Dienst tätig. Vor gut drei Jahren habe ich ein fünfmonatiges freiwilliges Praktikum beim Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg gemacht (S.O.D.). Seit zwei Jahren arbeite ich nun dort und im Januar habe ich meinen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben.

Seit wann sind Sie hier?
Ich bin seit Juni 2006 in Wolfsburg (Laagberg, Teichbreite und gerade Detmerode). Mein letzter Umzug wird nächstes Jahr sein, wenn mein Haus fertig ist.

Wieso sind Sie hergekommen?
Ich bin wegen der Familienzusammenführung nach Deutschland ausgewandert.

Was schätzen Sie an Wolfsburg?
Die Lebensqualität, Ordnung und Sauberkeit. Als Mutter lege ich viel Wert auf guten Lebensraum für meine Familie. Meine Kinder wachsen hier auf, ich arbeite hier und fühle mich zu Hause. Ich vermisse meine Heimat nicht.

Wenn Sie die Augen schließen und an Wolfsburg denken – was sehen Sie?
Wenn ich meine Augen schließe, sehe ich mein eigenes Haus. Und ich stelle mir vor, mit meiner Familie spazieren zu gehen. Mir gefällt in unserer grünen Stadt besonders der Allerpark, das Schloss und die Autostadt.

Gewissensfrage: Welches Auto fahren Sie gerade?
Fünf Jahre lang fuhr ich einen Golf. Aktuell fahre ich ein Caddy, möchte aber lieber wieder einen Golf fahren.

Was machen Sie am Wochenende?
Ich koche sehr gern. Nachmittags besuchen wir das Badeland oder gehen auch mal in die Autostadt.

Sonst noch was?
Ein besonderes Dankeschön an den Kindergarten St. Christo­phorus – ohne die Unterstützung der Elterngruppe für Frauen mit Migrationshintergrund hätte ich es nicht geschafft. Ich habe hier meine zweite Heimat gefunden, fühle mich wohl und bin stolz auf meine Stadt. Das ist ein Geschenk Gottes.